01Ratgeber

Brief von wesernetz: Ihr Stromzähler wird getauscht — was nun?

Die kurze Antwort

wesernetz kündigt den Stromzählertausch in der Regel 3 Monate vorher an, der konkrete Termin folgt etwa 2 Wochen vorher – widersprechen können Sie nicht. Der Zählerwechsel selbst ist für Sie kostenlos; ist Ihr Zählerschrank jedoch veraltet, zahlen Sie als Eigentümer die Modernisierung, häufig 500–2.000 €, je nach Umfang auch mehr. Elektro Porsch (Meisterbetrieb in Bremen-Findorff, seit 1985) prüft Ihren Zählerplatz und macht ihn rechtzeitig fit für den neuen Zähler.

Ein Brief vom Netzbetreiber löst oft erst einmal Fragen aus: Muss ich etwas tun? Kostet mich das etwas? Und was ist, wenn mein Sicherungskasten alt ist? Hier finden Sie die Antworten – sachlich und ohne Panik. Vorweg zur Begriffsklärung: Ob Sie Sicherungskasten, Stromkasten, Zählerkasten oder Zählerschrank sagen – gemeint ist immer derselbe Kasten an Ihrer Wand.

02Was im Brief steht

Was im Brief von wesernetz steht

In Bremen werden die Stromzähler schrittweise auf moderne Messeinrichtungen bzw. intelligente Messsysteme umgestellt. Den Wechsel organisiert der Messstellenbetreiber – in den meisten Bremer Haushalten ist das wesernetz. Der Ablauf der Ankündigung ist dabei gesetzlich geregelt:

  • 3 Monate vorher: Sie erhalten die erste Ankündigung, dass Ihr Stromzähler getauscht wird.
  • Etwa 2 Wochen vorher: Sie erfahren den konkreten Termin für den Wechsel.
  • Widerspruch ist nicht möglich: Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) – das Gesetz, das den Zählertausch regelt – verpflichtet Eigentümer, den Wechsel zu dulden. Bis spätestens 2032 soll der Austausch überall abgeschlossen sein.

Im Brief weist wesernetz außerdem darauf hin: Entspricht der Zählerplatz nicht den aktuellen technischen Anforderungen, muss ein Elektrofachbetrieb ihn vor dem Wechsel herrichten. Genau an diesem Punkt kommen wir ins Spiel.

Wichtig: Der Brief ist kein Grund zur Sorge. Bei vielen Haushalten passt der Zählerplatz bereits – dann wird nur der Zähler gewechselt und Sie müssen nichts weiter tun.

03Foto-Checkliste

Foto-Checkliste: Ist Ihr Zählerplatz fit?

Werfen Sie einen Blick auf Ihren Sicherungskasten – meist im Keller, Flur oder Treppenhaus. Diese vier Merkmale sind die typischen Kriterien, auf die auch wesernetz beim Zählertausch achtet:

Alte schwarze Zählertafel mit Keramik-Schraubsicherungen – typischer Fall in Bremer Altbauten
ABB. 01 — Zählertafel mit Schraubsicherungen und swb-Zähler – Bestand in einem Bremer Keller.

Trifft schon einer dieser Punkte zu, sollte ein Elektrofachbetrieb den Zählerplatz prüfen. Eine ausführliche Beschreibung unserer Leistung finden Sie auf der Seite Zählerschrank & Sicherungskasten erneuern.

Sie sind unsicher? Machen Sie ein Foto Ihres Sicherungskastens und senden Sie es an info@elektro-porsch.de – oder nutzen Sie direkt unseren Zählerschrank-Check. Wir antworten kurzfristig mit einer ehrlichen Einschätzung: Handlungsbedarf ja oder nein.

04Wer zahlt was?

Wer zahlt was?

Die wichtigste Nachricht zuerst: Der Zählerwechsel selbst kostet Sie nichts. Die Verantwortung – und damit die Kosten – verteilen sich so:

Das macht wesernetz

Alten Zähler ausbauen, neuen einbauen

Wer macht es?Messstellenbetreiber (z. B. wesernetz)

Wer zahlt?Der Wechsel ist für Sie kostenlos

Laufender Betrieb des neuen Zählers

Wer macht es?Messstellenbetreiber

Wer zahlt?Gesetzliche Obergrenze: je nach Zählertyp 25, 30, 40 oder 50 € pro Jahr

Das übernehmen wir

Zählerplatz/Zählerschrank modernisieren

Wer macht es?Elektrofachbetrieb (z. B. Elektro Porsch)

Wer zahlt?Der Eigentümer – häufig 500–2.000 €, je nach Umfang auch mehr

Die rechtliche Grundlage dafür ist die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV, § 13 und § 22) – sie regelt, dass der Hauseigentümer für den Zustand des Zählerplatzes verantwortlich ist. Mieter zahlen den Umbau nicht.

Steht eine größere Erneuerung an, gelten als Richtwerte: Ein reiner Kastentausch kostet ab ca. 900–1.400 €, der komplette Zählerschrank-Austausch im Altbau-Einfamilienhaus meist 1.700–2.900 €. Den verbindlichen Preis nennen wir nach einem kurzen Vor-Ort-Check. Alle Szenarien mit Zahlen finden Sie im Ratgeber Was kostet ein neuer Sicherungskasten?

05Proaktiv statt Termindruck

Warum proaktiv besser ist als Termindruck

Zwischen der ersten Ankündigung (3 Monate vorher) und dem konkreten Termin (2 Wochen vorher) bleibt wenig Luft, wenn sich dann herausstellt, dass der Zählerplatz erneuert werden muss. Wer früher handelt, hat klare Vorteile:

  • Sie bestimmen den Zeitpunkt. Statt unter Termindruck zu entscheiden, planen Sie die Modernisierung, wann es Ihnen passt.
  • Sie können in Ruhe vergleichen. Angebot einholen, Fragen stellen, nachvollziehen, was gemacht wird – das braucht Zeit, die kurz vor dem Tauschtermin fehlt.
  • Sie denken kommende Projekte gleich mit. Wallbox, Solaranlage oder Wärmepumpe brauchen ebenfalls einen modernen Zählerplatz. Wer einmal richtig modernisiert, zahlt nicht doppelt.
  • Der Tausch kommt ohnehin. Bis spätestens 2032 wird jeder alte Stromzähler ersetzt – die Frage ist nur, ob Sie vorbereitet sind.

06So läuft es ab

So läuft es mit uns ab

  1. Kontakt & Foto-Check

    Sie senden uns den Zählerschrank-Check – gern mit Foto. Wir geben Ihnen kurzfristig eine erste ehrliche Einschätzung.

  2. Vor-Ort-Termin

    Wir nehmen den Bestand auf und klären, was wirklich nötig ist – und was nicht.

  3. Angebot & Planung

    Sie erhalten ein verbindliches, nachvollziehbar erklärtes Angebot.

  4. Umsetzung an einem Arbeitstag

    Der Strom ist dabei meist 4–8 Stunden weg. Die Abschaltung melden wir 1–2 Wochen vorher beim Netzbetreiber an.

  5. Abwicklung & Dokumentation

    Wir übernehmen die komplette Abstimmung mit wesernetz – Anmeldung, Unterlagen, Wiederinbetriebnahme – und übergeben mit Messprotokoll nach DIN VDE. Die Arbeiten erfolgen TAB-konform, also nach den Technischen Anschlussbedingungen, den Vorschriften Ihres Netzbetreibers.

Danach steht dem Zählertausch durch wesernetz nichts mehr im Weg. Fragen vorab? Rufen Sie an oder fordern Sie einen Rückruf an – wir beraten ehrlich, auch wenn am Ende gar kein Umbau nötig ist.

07Häufige Fragen

Gut zu wissen

Häufige Fragen

01 Kann ich dem Zählertausch von wesernetz widersprechen?
Nein. Das Messstellenbetriebsgesetz verpflichtet Eigentümer, den Zählertausch zu dulden – ein Widerspruch ist nicht möglich. Bis spätestens 2032 sollen alle alten Stromzähler durch moderne Messeinrichtungen oder intelligente Messsysteme ersetzt sein. Beeinflussen können Sie aber den Zustand Ihres Zählerschranks: Den lassen Sie am besten rechtzeitig und in Ruhe prüfen.
02 Was kostet mich der Zählertausch?
Der Aus- und Einbau des Zählers selbst kostet Sie nichts – das übernimmt der Messstellenbetreiber. Für den laufenden Messbetrieb gelten gesetzliche Obergrenzen von 25 bis 50 € pro Jahr, je nach Zählertyp. Nur wenn Ihr Zählerschrank veraltet ist, zahlen Sie als Eigentümer die Modernisierung – häufig 500–2.000 €, je nach Umfang auch mehr.
03 Woran erkenne ich, dass mein Zählerplatz nicht mehr passt?
Vier typische Hinweise: eine schwarze Zählertafel mit Metallrahmen, alte Keramik-Schraubsicherungen, fehlende Schutzisolierung und zu wenig Platz für neue Messtechnik. Trifft schon einer zu, lohnt eine Prüfung. Senden Sie einfach ein Foto an info@elektro-porsch.de – Elektro Porsch (Meisterbetrieb in Bremen-Findorff, seit 1985) antwortet mit einer ehrlichen Einschätzung.
04 Wie viel Zeit bleibt mir nach dem Brief von wesernetz?
Die erste Ankündigung kommt in der Regel 3 Monate vor dem Wechsel, der konkrete Termin folgt etwa 2 Wochen vorher. Für eine Prüfung reicht das gut. Für eine Schrank-Modernisierung mit Angebot und Terminplanung wird es aber knapp – je früher Sie den Zählerplatz prüfen lassen, desto entspannter läuft der Tausch.
05 Wie lange ist der Strom weg, wenn der Schrank erneuert wird?
Meist 4–8 Stunden – in der Regel ist die Erneuerung an einem Arbeitstag erledigt. Die Abschaltung stimmen wir 1–2 Wochen vorher mit dem Netzbetreiber ab. Sie wissen also genau, wann der Strom weg ist und wann er wiederkommt, und können sich darauf einstellen.
06 Wer zahlt die Modernisierung – Mieter oder Vermieter?
Der Eigentümer. Die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV, § 13 und § 22) macht den Hauseigentümer für den Zustand des Zählerplatzes verantwortlich. Mieter zahlen den Umbau nicht. Den Zähler selbst tauscht der Messstellenbetreiber kostenlos. Als Vermieter sollten Sie nach dem Brief von wesernetz also selbst aktiv werden – häufig kostet der Umbau 500–2.000 €.

Quellen/Weiterlesen: wesernetz.de – Stromzählerwechsel · gesetze-im-internet.de – Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) · gesetze-im-internet.de – Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)

08Projekt besprechen?

Brief bekommen? Wir machen Ihren Zählerplatz fit.

Senden Sie uns den Zählerschrank-Check – am besten gleich mit einem Foto Ihres Sicherungskastens. Sie bekommen kurzfristig eine ehrliche Einschätzung.

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Mo–Do 8–16 Uhr · Fr 8–13 Uhr

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